Pressemitteilung: Der HeldinnenAward 2024

Der HeldinnenAward 2024 der Alice Schwarzer Stiftung für Virginia Wangare Greiner und Dr. Cornelia Strunz. Preisverleihung am 25.10.2024, 12 Uhr im Roten Rathaus Berlin.

Der HeldinnenAward 2024 der Alice Schwarzer Stiftung für Virginia Wangare Greiner und Dr. Cornelia Strunz. Preisverleihung am 25.10.2024, 12 Uhr im Roten Rathaus Berlin.

Am 25. Oktober wird im Roten Rathaus Berlin zum zweiten Mal der mit 10.000 Euro
dotierte HeldinnenAward verliehen, gegründet 2023 von der Alice-Schwarzer-Stiftung. Den ersten HeldinnenAward erhielt die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin
Sotoudeh. Der zweite geht an zwei Frauen, die mit ihrem hervorragenden Engagement die Genitalverstümmelung mitten in Deutschland bekämpfen (davon sind zirka 75.000 Mädchen und Frauen betroffen und jährlich weitere 15.000). Anwesend sind u.a. die Preisträgerinnen und Waris Dirie, Ex-Topmodel, die 1998 ihr erschütterndes autobio-
grafisches Buch über ihre eigene Genitalverstümmelung veröffentlichte.

Die öffentliche Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung durch die Justizsenatorin
Dr. Felor Badenberg und Alice Schwarzer. Sie beginnt um 12 Uhr und geht bis ca. 13.30 Uhr. Die Preisträgerinnen:

Virginia Wangare Greiner. Sie ist in Tansania und Kenia aufgewachsen und lernte dort als junge Sozialarbeiterin ihren Mann kennen, einen deutschen Entwicklungshelfer. 1986 gingen beide nach Deutschland. Wangare Greiner gründete 1996 Maisha und initiierte dutzende Aufklärungskampagnen gegen Genitalverstümmelung in Deutschland. Greiner lebt in Frankfurt und ist Mutter von fünf Kindern.

Dr. Cornelia Strunz. Sie behandelt seit 2013 Opfer von Genitalverstümmelung. Die Oberärztin im „Desert Flower Center“ im Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf hat gerade einen Schwimmkurs für ihre Patientinnen initiiert. Mit ihren Eltern und Schwestern veranstaltet Strunz u.a. Benefizkonzerte für das „Desert Flower Center“.