Allensbach-Umfrage zur Prostitution

Anfang September 2020 hat das „Institut für Demoskopie Allensbach“ eine Umfrage bei 1.043 Befragten gemacht zu „Prostitution und Prostitutionsverbot im Spiegel der öffentlichen Meinung“, im Auftrag der „Alice Schwarzer Stiftung“. Es ist die erste Umfrage in diesem Umfang und dieser Tiefe zur Prostitution.

Anfang September 2020 hat das „Institut für Demoskopie Allensbach“ eine Umfrage bei 1.043 Befragten gemacht zu „Prostitution und Prostitutionsverbot im Spiegel der öffentlichen Meinung“, im Auftrag der „Alice Schwarzer Stiftung“. Es ist die erste Umfrage in diesem Umfang und dieser Tiefe zur Prostitution.

Die Umfrage wurde von dpa am 26. Oktober den Medien bekannt gemacht und wird umfassend auf der Website www.alice-schwarzer-stiftung.de sowie in der am 29. Oktober erscheinenden EMMA dokumentiert; inklusive diverser Schaubilder und des begleitenden Kommentars der Allensbach-Leiterin Prof. Dr. Renate Köcher.

Die meisten der Fragen in dieser Umfrage wurden bisher noch nie gestellt, von daher sind auch die Antworten neu, ja überraschend. Am auffallendsten ist, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die Lage der Prostituierten sehr negativ sieht: 3 von 4 Befragten gehen davon aus, dass Zuhälter und Freier gewalttätig sind mit den Frauen.

Ein ebenso großer Prozentsatz ist überzeugt: Prostituierte werden zur Prostitution gezwungen. Und: Das Ganze spielt sich überwiegend in der Illegalität ab. Jede dritte Frau plädiert für eine Geldbuße für Freier. Und 61 Prozent sind überzeugt, dass Prostituierte sich mit Corona infizieren.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an: mail@alice-schwarzer-stiftung.de.