Die Alice-Schwarzer-Stiftung ehrt mit dem HeldinnenAward außergewöhnlich mutige Frauen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Alice Schwarzer eröffnet die Veranstaltung am 28. September um 19 Uhr in der Landesvertretung Baden-Württemberg (Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin).
Die Preisträgerinnen 2026
Kirsten Bruchhäuser 1995 gründet die Erzieherin und Reittherapeutin auf eigene Faust den heilpädagogischen Pferdehofhof „Maruschka“ in Meuselko in Sachsen-Anhalt. Er ist heute eine offizielle Einrichtung der Jugendhilfe und bietet acht Mädchen Platz. Die meisten jungen Frauen haben schwerste sexuelle Gewalt erlebt und konnten in keiner anderen Einrichtung mehr Hilfe finden. – Die Laudatorin ist Désirée Nosbusch.
Maria Mesrian Seit 2019 engagiert sich die Diplom-Theologin bei der Kirchen-Reformbewegung „Maria 2.0“, die gegen Machtmissbrauch und Vertuschung und für das Recht von Frauen auf alle Kirchenämter kämpft. 2021 gründet Maria Mesrian den Verein „Robin Sisterhood – Umsteuern!“. Im März 2022 geht die Beratungsstelle „Leuchtzeichen“ an den Start, die Opfer von sexuellem Missbrauch unter dem Dach der katholischen und evangelischen Kirche unterstützt. – Die Laudatorin ist Christiane Florin.

Die Laudatorinnen: Désirée Nosbusch
und Christiane Florin. – FOTOS: Mathias Bothor, Antje Siemon
Den ersten HeldinnenAward erhielt 2023 die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh. Der zweite ging 2024 an zwei Frauen, die mit ihrem hervorragenden Engagement die Genitalverstümmelung mitten in Deutschland bekämpfen. Der dritte an zwei Frauen für ihr Engagement gegen Prostitution (die Laudatio hielt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner).
Anmeldungen bitte bis zum 21. September an:
mail@alice-schwarzer-stiftung.de